Montessori- Schule und Kinderhaus Waidmannsfeld

Verein Aumile

Weiterführende Informationen

Wir achten darauf, dem Kind sowohl in einem flexiblen Rahmen als auch in klar abgesteckten, unveränderbaren Grenzen die nötige Freiheit zu geben, selbst Erfahrungen sammeln zu können bzw. eigene Wege zu finden um in seinem individuellen Tempo, seinem „inneren Bauplan“ zu folgen. So kann es seine Persönlichkeit entfalten.

Um dem Kind eine freie Entfaltung zu ermöglichen ist es wichtig, dass sich der Erwachsene zurückzieht und lernt, seine Erwartungen und Ziele nicht auf das Kind zu projizieren.

Wir versuchen Kinder in ihrem natürlichen Sein zu begleiten – unsere Aufmerksamkeit orientiert sich an ihren Bedürfnissen. Sei es, der natürliche Drang, lernen zu wollen oder es zu ermöglichen ihre eigenen Erfahrungen, ihre eigenen Wege sammeln zu können. Dieser Prozess wird durch eine gut vorbereitete Umgebung unterstützt und gefördert. Wir greifen sensible Phasen des Kindes auf, um es in seiner Reifung zu einem selbstständigen, selbstbewussten Menschen zu unterstützen.

Wir sollten das einzelne Kind so sehen wie es ist, und nicht wie wir es haben wollen!

Unsere tägliche Arbeit mit Kindern orientiert sich an den Grundsätzen der Pädagogik von Maria Montessori und Rebeca und Mauricio Wild.

Im Mittelpunkt steht dabei das individuelle Kind, das sich seinem inneren Bauplan folgend, seinem Tempo entsprechend entfalten kann.

Dies geschieht durch eine liebevoll vorbereitete Umgebung, zu der auch die PädagogInnen zählen, durch einen respektvollen, friedlichen Umgang miteinander, durch gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die nicht-direktive Begleitung durch die PädagogInnen.

 

„Indirekte Erziehung“ in Montessoris Sinn bedeutet, dass sich die PädagogInnen bewusst Zeit nehmen, um sich zurückzuziehen und beginnen, das Kind, welches sich aus innerem Antrieb zu einer Aktivität hingezogen fühlt, bei seinem Agieren zu beobachten. Die PädagogInnen haben die Aufgabe, die Arbeit des Kindes voller Konzentration und Teilnahme zu beobachten, um so seine Sensibilitäten wahrzunehmen und seine Stärken sowie Schwächen kennen zu lernen und wenn nötig dem Kind seine Bedürfnisse bewusst zu machen. So haben die PädagogInnen die Möglichkeit das Kind dort abzuholen, wo es sich in seiner Entwicklung befindet und kann es optimal begleiten.

Gerade in der Zeit, wo das Kind erstmals vom Elternhaus in die “weite Welt” hinausschnuppert, stellen wir uns als Eltern die Fragen:

  • Was wünschen wir uns für unser Kind?
  • Was braucht unser Kind?

Eigentlich braucht jedes Kind drei Dinge:

  • es braucht Aufgaben, an denen es wachsen kann
  • es braucht Vorbilder, an denen es sich orientieren kann
  • es braucht Gemeinschaften, in denen es sich aufgehoben fühlt (Zitat Dr. Gerald Hüther)

Unser Kinderhaus ist ein Ort, wo Kinder diese Dinge erleben dürfen, um sich vom “kleinen Laufvogel zur weisen Eule” entwickeln zu können. Wir schaffen den Kindern ein geschütztes Umfeld, welches ihnen Raum für freudvolles Spielen, Experimentieren und Entdecken gibt.